Barrierefreiheit · Barrierefreies Webdesign - ein Modewort?


Keineswegs. Denn barrierefreies Webdesign ist die Kunst, Webseiten so zu gestalten, dass jeder sie nutzen und lesen kann.

Bei der Umsetzung der Großteil aller Webseiten wird nicht bedacht, dass es Menschen mit gewissen Einschränkungen gibt. Entsprechende, nicht darauf ausgerichtete Techniken und Umsetzungen, stellen so unüberwindbare Barrieren für diese Menschen dar. Dazu gehören Personen mit Sehschwäche oder sogar kompletter Blindheit, aber auch mit motorischen Einschränkungen und Behinderungen.

So benutzen blinde Menschen sogenannte Screenreader, die Ihnen die Inhalte von Webseiten vorlesen. Dazu müssen jedoch einige Vorraussetzungen gegeben sein, die der Web-Designer bei der Umsetzung zu beachten hat. Diese Voraussetzung sind in der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) vom Juli 2002 verankert.

Wir sind in der Lage, diese Richtlinien umfassend anzuwenden und Ihnen damit einen barrierefreien, imagegewinnbringenden Internetauftritt zu gestalten.

Die gesetzlichen Grundlagen

Die gesetzlichen Grundlagen ist mit dem Begriff „Barrierefreiheit“ im Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (BGG) definiert. Die in Paragraph 11 verankerte Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) regelt dabei in 14 Richtlinien die Anforderungen für ein barrierefreies Webdesign.

Die Verordnung wurde im Juli 2004 verabschiedet und wird ab dem 01. Januar 2006 verbindlich für alle Internetauftritte von Trägern der öffentlichen Gewalt . Eine Nichteinhaltung der BITV kann für die entsprechenden Institutionen unter Umständen sehr teuer werden.

Aber auch alle anderen Bereiche können von einem barrierefreien Internetauftritt profitieren. Angefangen von einem qualitativ hochwertigen und den neuesten Standards entsprechenden Code, bis hin zum offensichtlichen Imagegewinn durch die Anbietung eines Internetauftrittes ohne Einschränkungen.